Osterburg startet in die 21. Literaturtage

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„Literatur kann die Welt nicht nur darstellen wie sie ist. Sie kann die Welt auch darstellen wie sie sein könnte.“

So hieß es Montagabend in der Festrede von Landrat Patrick Puhlmann. Die Osterburger Literaturtage wurden so feierlich eröffnet. Ein zweiwöchiges Programm wartet nun auf viele kleine und große Gäste.

Dem Bürgermeister Nico Schulz war es sehr wichtig, die OLITA 2020 nicht abzusagen, sondern sie unter neuen Bedingungen und Möglichkeiten in guter Tradition gerade auch in diesem Jahr für unsere soziale und kulturelle Seele stattfinden zu lassen. Denn die Osterburger Literaturtage bilden, wie in den vergangenen Jahren auch, immer einen schönen Rahmen für Lesungen an den verschiedensten Orten, Buchpremieren, Stargäste wie Maxi Biewer oder Kulturehrungen.

Auch der Bürgermeister hatte eine Art Premiere gehabt. Der Landrat Patrick Puhlmann ließ sich im Laufe des Tages aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen und seine Festrede las dann der Bürgermeister vor. In der Rede schrieb der Landrat, das die Literatur hier in Osterburg ihr altmärkisches Zuhause gefunden hat. Vielleicht noch nicht ganzjährig bewohnt ist, aber ein fester eigener Ort, ein festes Zuhause, zu dem man immer wieder gerne zurückkehrt. Und dieses schöne Zuhause wird dann auch von der Literatur wieder gerne in die Welt getragen. Wenn es also ein schönes Zuhause ist, dann macht das Osterburg, dann macht das die Region in der wir leben auch über unsere Landkreisgrenzen hinaus.

Das Theater der Altmark umrahmte die Eröffnung der 21. Osterburger Literaturtage mit Grotesken und Skurrilen, den Abgründen und Widersprüchen: kurz gesagt mit schwarzen Humor. Bekannte Werke vom österreichischen Musiker, Komponist und Kabarettist Georg Kreisler präsentierten die Schauspieler Kathrin Berg und Niclas Ramdohr. Es war ein wunderbarer Liederabend, bei dem kein Auge trocken blieb.

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